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Madeira

Madeira

Hundebabys in Mülltonne
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02.05.14 14:43
andorinha

nicht registriert

Re: Hundebabys in Mülltonne

Hallo Snoopy,

was meinst Du mit spa?
Wäre es möglich, über konkrete Beispiele zu berichten wo geholfen wurde? Wo sind die Tiere auf Madeira untergekommen? Weißt Du denn auch wohin die "Mülltonnenbabys" ausgeflogen worden sind?
Wäre ja schön wenn das alles so ginge, aber Du bist die Erste, die über so viele positive Erfahrungen auf Madeira berichtet. Niemand möchte Tiere/Hunde von hier wegschicken - kostet ja auch alles eine Menge Geld und Mühe.
Möchte betonen, dass ich nur in sehr begrenztem Umfang hier aktiv bin, aber es gibt Leute, die sehr viel für den Tierschutz auf Madeira tun. Vielleicht kannst Du mit denen zusammenarbeiten, denn schließlich gilt es wie immer, gemeinsam sind wir stark ;-)

Gruß
andorinha

02.05.14 22:51
Strelizie 

Madeira-Riesenfingerhut

Re: Hundebabys in Mülltonne

Hallo Snoopy,

es erstaunt mich, dass Spad dir so einfach Auskunft gibt über die Tiere, die du bei ihnen abgegeben hast. Ich war bei Spad um mich nach den Mülltonnenpuppies zu erkundigen. Es bedurfte wirklich viel bitte, bitte und Hartnäckigkeit bevor die Dame sich bereit erklärte mir die Hundebabies mit ihren neuen Familien zu zeigen. Mir wurde gesagt wenn man einmal ein Tier bei Spad abgegeben hat, hat man kein Recht mehr zu wissen was mit ihm passiert. Hat mir schon sehr zu denken gegeben warum das so ist!
Es is ja bekannt, dass 3000 Hunde pro Jahr eingeschläfert werden und es erstaunt daher auch nicht, dass sie nicht Auskunft eben wollen nachdem man ein Tier abgegeben hat. Im Falle der Puppies glaube ich, dass Hundebabies eine weit grössere Chance haben, adoptiert zu werden.

Gruss
Strelize

03.05.14 10:20
madfan 

Madeira-Cinerarie

Re: Hundebabys in Mülltonne

....SPAD ist als grösstes Schlachthaus Madeiras bekannt....(auch aus Berichten des DIARIOs) mfg madfan

03.05.14 20:52
Snoopy

nicht registriert

Re: Hundebabys in Mülltonne

guten abend andorinha und strelizie,

ich meinte den spad mit spa.

ich war mein leben lang in internazionalen und nazionalen organisazionen auf der ganzen welt tätig. ich bin als pensionierte nach madeira gekommen und möchte mich keiner organisazion mehr anschliessen, das sollen nun die jungen machen. desshalb bin und bleibe ich jetzt einzelgängerin. was an mich ran kommt löse ich alleine auf meine art. ich habe eine organisazion die mir finanziell unter die arme greift für kastrazionen, impfungen und chippen. auch anfallende untersuchungen wie herzwurm etc werden, wenn nötig von ihnen getragen. ich versuche auch mit meinen noch schwachen sprachkenntnissen einheimische zu überzeugen ihre tiere kastrieren, impfen und chippen zu lassen. ich bin ganz stolz das es mir auch schon einige male gelungen ist einheimische nach einem gespräch zu überzeugen. ich versuche auch im gespräch auf die eu tierschutzverordnung hinzuweisen und somit auch zu zeigen das hunde nicht unbedingt an der kette sein müssen, das es auch andere alternativen gibt. ich finde es ist auf madeira noch viel an unkenntnis vorhanden und man sollte da ansetzen. mit schlechtmachen hilft man weder den tieren noch verbessert man ihre lage auf der insel.
anstatt tiere auszufliegen, was mit unkosten verbunden ist könnte man das geld in kastrazionen von wilden hunden und katzen ausgeben. würde man das konsequent machen würde sich die populazion von hunden von selbst verringern. das alles ist natürlich auf jahre hinaus gedacht, aber man muss eben mal anfangen damit.
natürlich leiste ich mit meinem beitrag nur ein tropen auf den heissen stein, aber viele tropfen werden ein fluss und führen zum meer.

was die mülltonnenbabys angeht weiss ich nur das sie ausgeflogen wurden, nehme mal an nach deutschlang um dort plaziert zu werden.

hoffentlich konnte ich mit meiner stellungname ein wenig einblick geben in meine sicht der lage was hunde und madeira angeht.

es grüsst euch
snoopy

03.05.14 20:58
Snoopy

nicht registriert

Re: Hundebabys in Mülltonne

guten madfan,

das was du schreibst trägt nichts aber auch gar nichts zur verbesserung auf madeira bei.

auf der ganzen welt werden in öffentlichen tierheimen hunde und katzen wie du es nennst getötet. es sind nun mal zu viele. ich bin der meinung das in massenlagern wie dem in madeira ein hund eventuell glücklicher ist wenn er eingeschläfert wird als ein leben lang so zu leben. das ist mit ein grund warum ich dafür wäre rigoros wilde hunde zu kastrieren, gruppenweise und sie anschliessend wieder mit ihrer gruppe da frei zu lassen wo sie weggenommen wurden. wenn das rigoros gemacht würde dann würden es auf die nächsten jahre hinaus immer weniger unkontrollierte würfe und die populazion würde abnehmen.

gruss
snoopy

04.05.14 10:12
andorinha

nicht registriert

Re: Hundebabys in Mülltonne

Hallo Snoopy,

ich respektiere Deine Einstellung wenn Du sagst, dass Du Dich keiner Organisation mehr anschließen möchtest. Grundsätzlich stimme ich Deiner Aussage über die Situation bezüglich der Tierhaltung auf Madeira zu. Und mit Kritik und Schlechtmachen allein treibt man -sei es eine noch so gute Erkenntnis- nie eine Sache voran.

Traurig finde ich es, dass Du wiederum durch Dein Verhalten keineswegs die gewünschten Erfolge in der Kastration/Sterilisation so voranbringst wie es möglich wäre, wenn sich mehrere mit dem gleichen Ziel zusammen tun. Es gibt auf Madeira noch andere Einzelkämpfer/innen, die mit aller Kraft versuchen, bei den zuständigen Stellen ebenso wie bei den Menschen hier, die Notwendigkeit des Umdenkens und Handelns zu sehen und zu verstehen. Und da wir es auf der Insel mit sehr alten Strukturen sowohl bei dem "Volk" als auch in den Verwaltungsapparaten zu tun haben, bedarf es unbedingt einer Zusammenarbeit/Verständnis bei den Einheimischen, um erfolgreich zu sein.

Wie im vorherigen Beitrag von mir bereits erwähnt, gehöre ich hier nicht zu den Aktivsten in Sachen Tierschutz - wenn auch mich die Situation schmerzt, aber mein Wunsch bleibt es trotzdem, dass die wirklich Aktiven hier, denen es tatsächlich um die Tiere geht und nicht um die eigene Profilierung und das Geldverdienen mit dem "Tierschutz", wenigstens mal ins Gespräch kämen um zu sehen wo man/frau sich bewegt - und vielleicht doch zusammen mehr zu erreichen/die "Jüngeren" in ihrer Arbeit zu unterstützen.

Alles Gute

andorinha

04.05.14 13:32
Snoopy

nicht registriert

Re: Hundebabys in Mülltonne

guten tag andorhina,

es ist mir mittlerweile bekannt das so einiges an einzelkäpfer/innen auf der insel aktiv sind. weisst du es ist so eine sache mit organisazionen, ich habe da bei lokalen tierschutzorganisazionen auf der ganzen welt meine erfahrungen gemacht. es läuft sehr viel sehr emozionelles und in einer lokalen organisazion im speziellen hält jeder an seinem posten fest und es sind vielfach wie du sagst gründe des profilierens die mitspielen. das ist mit ein grund wesshalb ich keiner organisazion mehr beitreten werde.
natürlich bin ich immer glücklich wenn ich auf einen andern einzelgänger stosse, was nicht selten der fall ist da ich ja mit meinen hunden auch unterwegs bin und jeden tag spaziergänge mache. ich helfe auch gerne einheimischen die mich fragen ob ich ihnen mit einem problem mit ihrem tier helfen kann. wenn nötig gebe ich auch mal ein paar stunden unterricht falls nötig aber alles mit spass und unentgeltlich.
solltest du ein paar einzelkämpfer kennen bei denen du glaubst das es potitiv wäre für unsere arbeit wenn wir uns treffen würden dann bin ich gerne dabei. es ist immer interessant sich auszutauschen und sich gegenseitig vielleicht neue ideen zu geben. allerdings möchte ich das ganz unverbindlich machen, ohne obligazionen in was immer für eine richtung. es gilt auch wirklich nur für einen treff unter einzelkämpfern und nicht einer organisazion.

ich wünsche dir noch ein schönes wochenende
snoopy

04.05.14 20:27
andorinha

nicht registriert

Re: Hundebabys in Mülltonne

Hallo Snoopy,

genau so meine ich es auch!

Ich gebe die Informationen jetzt weiter an die Einzelkämpferin die ich gut kenne. Ich habe demnächst wenig Zeit und bin verreist, aber sie wird Dir eine Nachricht in Dein Postfach schicken. Einige vom Forum kennen sie, aber da ich noch nicht mit ihr darüber gesprochen habe, nenne ich keinen Namen. Vom Forum hat sie sich abgewandt wegen unsachlicher Angriffe auf ihre Arbeit.

Einen guten Start in die neue Woche :-)

andorinha

04.05.14 20:37
Ulla55 

Madeira-Levkoje

Re: Hundebabys in Mülltonne

Guten Abend

solange es auf Madeira keine bzw. kaum aktive Kastrastions-/Sterilisationsprogramme gibt, die Einwohnerschaft kaum Interesse daran hat bzw. die Mittel dafür hat und Tiere im "Tierheim" in Funchal kaum Vermittlungschancen haben (da pro "Insasse" ja EU-Gelder abkassiert werden können ) , machen m.E. Adoptionen ins Ausland immer noch Sinn.

Und: Warum lassen Hotels ihre Katzenpopulationen nicht kastrieren/sterilisieren?? Zur Freude der Gäste an den Kittens??
Aber dann zur Tötung abschieben, wenn's zuviel wird???

Gerade auf einer Insel!! liessen sich die Probleme da ganz gut in den Griff bekommen!!!

Auch deshalb habe ich mich als Flugpate im Juli zur Verfügung gestellt!! Für Tiere einer privat engagierte Bewohnerin von Funchal, der die Welpen, oft + Mutter an den Zaun gebunden werden, die inzwischen zum Glück mit guten kleinen, fast schon privaten Organisationen in Deutschland arbeitet, alle ohne jedwede kommerziellen Interessen, die legen alle eher kräftig drauf

Wir werden vermutlich 2 Hunde in ein neues, hoffentlich besseres Leben mitnehmen können

LG

Ulla

17.01.17 19:17
NormenR

nicht registriert

Re: Hundebabys in Mülltonne

Hallo in die Runde,
ich weiß nicht ob noch einer dieses Thema hier verfolgt. Ich bin beim googeln auf dieses Forum gestoßen weil ich mich in einen der wilden Streuner hier auf Madeira verliebt habe.
Meine Frau und ich überlegen schon seit einigen Monaten uns einen Hund zuzulegen.
Also wenn der Hund uns morgen wieder so lieb begrüßt dann würde ich mit den am liebsten nach einer tierärztlichen Grundbehandlung mit nach Deutschland nehmen.
Geht so etwas kurzfristig? (Wir sind noch 11 Tage hier).
Kennt jemand einen guten Tierarzt der bei so was hilft?

Schöne Grüße,
Normen

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